„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ (Lk 2,30-32)

Mit diesen Worten dankt und preist Simeon Gott für die Begegnung mit einem kleinen Kind, in dem er den verheißenen Messias, den Erlöser, das Licht der Welt erkennt. Simeon ist alt geworden, reich an Lebens- und Glaubenserfahrung. Aber er ist jung geblieben im tiefen Vertrauen und in der Hoffnung auf Gott, der seine Heilsverheißungen wahr macht. Im Tempel von Jerusalem kommt es zu einem bedeutsamen Treffen der Generationen. Simeon, fromm und gerecht, und Hanna, eine Prophetin, leben beide in enger Verbundenheit mit Gott. Sie geben der Heiligen Familie ihren Segen mit für ihre besondere Lebensaufgabe. Jesus bringt Licht ins Dunkel der Welt und unseres Lebens. Er ist selber das Licht, dass jeden Menschen erleuchten will. Daran erinnern wir uns am Beginn des Montas Februar. Daran können wir uns in unseren Familien erinnern, wenn wir in diesen Tagen bewusst eine Kerze anzünden und Jesus Christus danken, weil er auch für uns Licht sein will.

Bildquelle: Friedbert Simon (Foto), Elisabeth Rieder (Künstlerin) in Pfarrbriefservice