Der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Augsburg richtet seine Aufmerksamkeit besonders auf Familien, die Ehe und Erziehung an christlichen Werten ausrichten wollen. Das betonte der neue Vorsitzende, der Oberstaufener Publizist Michael Ragg, der einstimmig zum Nachfolger von Pavel Jerabek gewählt wurde.

Ragg sieht einen stillen Kulturwandel: Junge Menschen schätzten zunehmend Ehe-Stabilität und eine Kindererziehung nach der natürlichen Schöpfungsordnung und den Erkenntnissen der Bindungsforschung. Der FDK wolle diese Familien ermutigen, vernetzen und unterstützen.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählten die FDK-Mitglieder den Augsburger Projektmanager und Unternehmensberater Ulrich Kolberg und die Sonderpädagogin Simone Jena aus Oberstaufen. Geschäftsführerin bleibt Beate Dieterle, Maria Hoffmann bleibt Bundesdelegierte, Domvikar Dominik Zitzler amtiert weiterhin als Geistlicher Beirat.
Vor der Wahl sprach Romy Richter vom Chemnitzer Nestbau e.V. über die Bedeutung stabiler Bindungen für Kinder. „Sie brauchen keine Quality Time, sondern verlässliche Nähe“, betonte sie unter Applaus. Karin und Eberhard Brack stellten die neue Online-Plattform e-vita-Kids vor, eine gemeinnützige Online-Plattform für die Vermittlung von ehrenamtlichen Paten für Familien.
Die bayerische FDK-Landesvorsitzende Gerlinde Martin würdigte Pavel Jerabeks erfolgreiche Arbeit und freut sich über sein weiteres Engagement im Landesvorstand.
Der FDK vertritt nach eigenem Selbstverständnis Familieninteressen in Politik, Gesellschaft und Kirche und setzt sich auf Grundlage der katholischen Soziallehre für Familienfreundlichkeit, Familiengerechtigkeit und die Förderung von Ehe und Familie ein.