Mit einem Info-Stand in Marienfried hat der Augsburger Familienbund für seine Arbeit und für den Wert der christlichen Ehe und Familie geworben. Beim Großen Gebetstag am 21. Juli waren wir mit unserem Familienquiz, einer Fotobox und unseren Publikationen vertreten. Die Gebetsstätte, die „Maria, Mutter der Kirche“ gewidmet und für vielfältige Einkehrtage und Exerzitien bekannt ist, findet auch bei Familien und jungen Leuten viel Zuspruch, etwa durch die Pfadfinder-Arbeit und das „Catholic Summer Festival“. Zelebrant und Prediger bei der Festmesse war diesmal Jugendbischof Dr. Stefan Oster aus Passau.
In seiner Predigt nahm Bischof Oster Bezug auf verschiedene biblische Bilder von Kirche, besonders das Bild der Arche, als welche die Kirche in der Tradition immer verstanden worden sei. Das Kommen Jesu und das Aufbauen der Kirche sei „zuallererst eine Rettungsaktion“, mit der Jesus die Menschen an sich ziehen und in die Gottesfamilie zurückbringen wolle, „damit wir gerettet werden“. Oster erinnerte an ein Wort des Philosophen Valentin Tomberg: „Liebe ist das Wirklich-werden des anderen für mich.“ Jemanden zu lieben bedeute, dass diese Person „in Ihrem Leben ganz präsent ist“ und Einfluss habe auf das Herz und die Seele. Jesus im eigenen Leben wirklich werden zu lassen, bedeute, ihn so zu lieben, dass er „Herr in meinem Leben und in meiner Seele“ ist. Maria habe dies am tiefsten verwirklicht. Die Kirche habe „fast nichts nötiger als den Glauben zu erneuern, dass ER in uns wirklich wird durch Marias Hilfe, Fürsprache und Gebet“. Es gelte, den Menschen zu zeigen, „dass ER wirklich da ist und dass wir miteinander Familie in seinem Boot sind und dass wir mit IHM zusammen und bei IHM ausruhen können, egal was passiert in der Welt“.
An unserem Stand unweit der Kuchentheke und dem Jugendangebot sind Maria Hoffmann und Familie Jerabek mit Pilgerinnen und Pilgern ins Gespräch gekommen und haben unseren überarbeiteten Flyer sowie die jüngsten Ausgaben unserer Zeitung „Familienbunt“ verteilt. „Schön, dass Ihr da seid“ hörten wir nicht nur von Besucherinnen und Besuchern, sondern erfuhren auch eine herzliche Gastfreundschaft durch Rektor Georg Alois Oblinger und Geschäftsführer Thomas Demel.


